Berlin-Blankenburg




Blankenburger Zeitgeschehen

Wahlkampf mit Dirk Stettner (CDU)


Halluziniert Dirk Stettner

- oder seine KI?


Wahlkreis-Zeitschrift S.1
Wahlkreis-Zeitschrift S.2
Wahlkreis-Zeitschrift S.3


Berlin-Blankenburg, den 30.08.2026 - Man kennt das Problem aus den Medien: Sogenannte „Künstliche Intelligenzen“ neigen zuweilen dazu, frei erfundene Behauptungen mit felsenfestem Selbstbewusstsein als Wahrheit zu verkaufen. In der Fachwelt nennt man das ungenierte Erfinden von Scheinfakten „Halluzinieren“.

Wer vor wenigen Tagen die offizielle Wahlkreiszeitung „Unser Blankenburg“ (Ausgabe August 2026) des CDU-Fraktionsvorsitzenden und Direktkandidaten Dirk Stettner im Briefkasten fand, fragte sich besorgt:

Leidet unser Abgeordneter wenige Wochen vor der entscheidenden Wahl zum Abgeordnetenhaus unter akuter politischer Halluzination – oder hat er seine Wahlwerbung völlig ungeprüft von einer fehlerhaften KI zusammenschustern lassen?

Eine detaillierte, journalistische Anfrage unserer Redaktion zu den drastischen Fehlbehauptungen auf den Seiten 2 und 3 seines Flyers ließ das Abgeordnetenbüro Stettner jedenfalls bis heute wortlos verstreichen. Das Schweigen ist verständlich, denn die gedruckten Daten-Halluzinationen fliegen beim Blick in die realen Bescheide der Berliner Finanzämter sofort auf.

Hier das aktuelle Protokoll der Stettner-Halluzinationen:

Halluzination Nr. 1: Die Fiktion der „Rettung unserer Kleingärten“
Stettner titelt in Riesenlettern mit der Behauptung einer „Absicherung der Kleingärten bis 2045“ und feiert das neue Berliner „Kleingartensicherungsgesetz“ als Rettung für Blankenburg.

• Die reale Faktenlage: Dieses Gesetz entfaltet für das Siedlungsgebiet der sogenannten „Erholungsanlage Blankenburg“ exakt 0 % rechtliche Wirkung. Warum? Weil das Gesetz zwingend die Existenz von Kleingärten nach dem Bundeskleingartengesetz voraussetzt – die es im gesamten Ortsteil seit dem 03.10.1990 überhaupt nicht mehr gibt!

• Das zuständige Bezirksamt Pankow hat bereits am 20.11.2020 offiziell eingeräumt, dass hier kein einziger Kleingarten existiert. Stettner gaukelt den Bürgern eine Papierschutzmauer für ein Phantom vor.

Halluzination Nr. 2: Das Verschweigen der Grundsteuer für Wohnbauflächen
In der bunten Stettner-Wahlwelt sind die Anwohner bloße „Nutzerinnen und Nutzer“ von „Erholungsanlagen“.

• Die reale Faktenlage: Das Finanzamt Pankow/Weißensee zieht für die Grundstücke im Areal die volle Grundsteuer für Wohnbauflächen ein! Das Finanzamt hat in unzähligen Widerspruchsbescheiden klargestellt, dass es sich planungsrechtlich um eine Mischsiedlung im Innenbereich (§ 34 BauGB) handelt, in der über 1.000 Menschen in ihren rechtmäßig errichteten Eigentumswohnhäusern ihren dauerhaften Lebensmittelpunkt haben.

• Das Finanzgericht Berlin-Brandenburg hat dies zuletzt mit Urteil vom 10.09.2025 (Az. 3 K 3109/24) rechtskräftig bestätigt. Stettners KI unterschlägt die reale Wohnwirklichkeit von tausenden Wählern vollkommen.

Halluzination Nr. 3: Die politische Deckung des GSF-Leitungsmonopols
Stettner verkündet stolz eine „verlässliche Perspektive für (...) die Vereine“ und inszeniert die hochgradig umstrittene Vereinsführung des "Garten- und Siedlerfreunde Blankenburg e.V." als seriösen Partner im Kiez.

• Die reale Faktenlage: Der Abgeordnete verschweigt seinen Wählern geflissentlich, dass die Amtsanwaltschaft Berlin das Ermittlungsverfahren gegen diese Vereinsfunktionäre wegen gefährlicher Körperverletzung und Störung von Versorgungsanlagen (Az. 3023 Js 3056/26) wieder aufnehmen musste, weil schwerkranken Menschen und einem Pflegekind im März 2026 wochenlang illegal das Trinkwasser blockiert wurde (vgl. Kriminal-Report-aus-der-sog-Erholungsanlage-Blankenburg). Welches politische Interesse treibt Stettner an, dieses unregulierte Monopolregime im Wahlkampf schützend zu decken?

Halluzination Nr. 4: Die soziale Ausgrenzung beim „Kiezbus“
Stettner preist den flächendeckenden Einsatz des neuen Kiezbusses als Mobilitäts-Errungenschaft für die Blankenburger.

• Die reale Faktenlage: Er verschweigt wissentlich, dass die sog. "Anlage Blankenburg", die im Südwesten immerhin ein Viertel der Gesamtfläche des gesamten Ortsteils ausmacht, von dieser Linienführung vollständig ausgeschlossen ist! Die über 1.000 oft hochbetagten und mobilitätseingeschränkten legalen Anwohner in der "Südwest-Siedlung" dürfen am Projekt „Kiezbus“ überhaupt nicht teilhaben, weil keine einzige Route die Wege der Siedlung bedient – während gleichzeitig die wichtige Fußgängerbrücke im Rostsperlingweg trotz spendenwilliger Bürger seit Jahren abgerissen bleibt.

Fazit: Blind kopiert oder vorsätzlich getäuscht?
Da Dirk Stettner bereits im Jahr 2021 durch eine umfassende, dokumentarische Presseinformation des gemeinnützigen Bürgervereins "VABB - Vereinte Anwohner von Berlin-Blankenburg e.V." (VABB e.V.) detailliert über den realen Wohnstatus und die Nichtexistenz von Kleingärten im gesamten Ortsteil aufgeklärt wurde, ist ein bloßes „Versehen“ oder ein technischer Übertragungsfehler seiner Wahlkampf-KI ausgeschlossen.
Ob der CDU-Fraktionschef diese massiven inhaltlichen und presserechtlichen Fehlleistungen nun aus mangelnder Sorgfalt blind aus einem schlecht gefütterten Daten-Roboter kopiert hat oder die 7.000 Anwohner in Berlin-Blankenburg wenige Wochen vor der Wahl ganz bewusst getäuscht wurden – der Erklärungsnotstand im Wahlkreis des Abgeordneten Dirk Stettner bleibt aktuell und ist ab heute offiziell.

Redaktionelle Mitteilung und Dokumentation

Im Rahmen der journalistischen Sorgfaltspflicht hat die Redaktion von "Berlin-Blankenburg.de" dem Abgeordneten Dirk Stettner vor der Publikation dieses Beitrags hinreichend Zeit und Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben.

Die detaillierte Presseanfrage wurde dem Abgeordnetenbüro sowie der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus nachweislich am 09.08.2026 übermittelt. Der Fraktionsvorsitzende wurde mit den konkreten Vorwürfen der Wählertäuschung konfrontiert.

Der Abgeordnete Dirk Stettner sowie die CDU-Fraktion haben die gesetzte Redaktionsfrist verstreichen lassen, auf die erbetene Stellungnahme vollumfänglich verzichtet und bis zum heutigen Tage nicht auf die Anfrage reagiert.

Zur Herstellung der vollen Transparenz und wegen des überragenden öffentlichen Interesses stellt die Redaktion den Lesern den gesamten Vorgang hiermit im Original-Wortlaut als PDF-Dokumente zur eigenen Überprüfung bereit:

[HIER KLICKEN: Die offizielle Zeitschrift des Abgeordneten Dirk Stettner "Unser Blankenburg" (Ausgabe August 2026) im Original-PDF]

[HIER KLICKEN: Die journalistische Presseanfrage der Redaktion vom 09.08.2026 im Original-PDF]

Die Presseanfrage S.1
Die Presseanfrage S.2
Die Presseanfrage S.3

Hinweise und Rückfragen sind sehr willkommen!
Die Redaktion fragt ggf. gern für Sie nach!
[Wolfgang Papenbrock | Chefredakteur | 30.08.2026]
[letzte Aktualisierung | 30.08.2026]

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